Johann Jäger erneut in den EARTO Vorstand gewählt

Bei der EARTO Generalversammlung Ende März wurde Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR – Austrian Cooperative Research, für weitere drei Jahre in den Vorstand gewählt. In der anschließenden EARTO-Jahreskonferenz, die diesmal von Frauenhofer in München ausgetragen wurde, ging es um gemeinsame Strategien nach H2020.

Die European Association of Research and Technology Organisations (EARTO) vertritt die Interessen der angewandten Forschung gegenüber den Institutionen der Europäischen Union. 350 europäische Forschungsinstitute sind Mitglieder der EARTO, die 1999 gegründet wurde. Die ACR ist von Beginn an mit dabei. Im März 2014 wurde Johann Jäger erstmals in den Vorstand gewählt und vertritt dort seither die Interessen der österreichischen EARTO-Mitglieder. Nun wurde er für weitere drei Jahre in dieser Funktion bestätigt.

In der anschließenden EARTO Annual Conference 2017 diskutierten die Teilnehmer, welche Rolle angewandte Forschungseinrichtungen auf das Innovationssystem in Europa haben und in Zukunft haben werden und wie EU-Förderungen für angewandte Forschung auch nach H2020 gesichert werden können. Die Zwischenevaluierung des Fördergramms H2020 zeigt einerseits dessen große Bedeutung - es ist das größte Forschungsvorhaben weltweit - aber auch den großen Bedarf.  Da einige Länder keine nationalen Förderungen vergeben, gibt es viel mehr Anträge als Budget da ist, lediglich 4-6% der eingereichten Projekte werden im Durchschnitt auch tatsächlich gefördert.

Für das Rahmenprogramm FP 9 wünscht sich die EARTO einen Masterplan für Gesamteuropa, der "Common European Challenges" (CEC), sprich Themen, die Europa nur gemeinsam als Einheit lösen kann, als Schwerpunkte hat. Es sollen auch neue Kennzahlen erarbeitet werden, um den Impact von angewandter Forschung auf die Wirtschaft besser sichtbar machen zu können.

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