ZFE — Zentrum für Elektronenmikroskopie

Als Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Bereich der elektronenmikroskopischen Charakterisierung und Nanoanalytik wenden wir am ZFE Graz moderne Verfahren an, um komplexe funktionelle Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Materialien zu verstehen, zu erklären und einzustellen. Im Bemühen um ständige Weiterentwicklung und Erneuerung der von uns angewandten Methoden, spielt das Institut mit seiner interdisziplinären Ausrichtung eine herausragende Rolle bei der Unterstützung akademischer und vor allem anwendungsnaher Forschung.

Die Schwerpunkte umfassen F&E-Dienstleistungen und Technologietransfer in den verschiedenen Feldern der Materialmikroskopie, inklusive der Methoden der Mikro- und Nanobereichscharakterisierung. Dabei entwickeln erfahrene Mitarbeiter_innen maßgeschneiderte Untersuchungslösungen für spezielle Problemstellungen aus Materialforschung, Mikro- und Nanotechnologie und den Biowissenschaften (Zertifizierung nach EN ISO 9001:2015).

Unsere Arbeit eröffnet fundamentale Zusammenhänge und völlig neue Einblicke in die Welt der Materie. Dieses Wissen möchten wir allen nutzbringend zur Verfügung stellen.

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Forscher präpariert eine Probe für das Elektronenmikroskop

Gegründet

1959

ACR-Mitglied seit

1959

Forschungsbereiche

Umwelttechnik & erneuerbare Energien
Produkte, Prozesse, Werkstoffe Digitalisierung

Standort

Steyrergasse 17
8010 Graz

Die Einbettung des ZFE in ein Netzwerk interdisziplinärer Forschungsinstitute eröffnet nicht nur ein breites Spektrum an Kooperationsmöglichkeiten, sondern steigert vor allem den Technologie- und Wissenstransfer von der Wissenschaft zur Wirtschaft.

Gerald Kothleitner, Institutsleiter

Portraifoto von Gerald Kothleitner

Gerald Kothleitner

Geschäftsführer
gerald.kothleitner@felmi-zfe.at

Portraitfoto von Johannes Rattenberger, ZFE

Johannes Rattenberger

Projektleitung
johannes.rattenberger@felmi-zfe.at

Portraitfoto Evelin Fisslthaler vom ZFE

Evelin Fisslthaler

Projektleitung
evelin.fisslthaler@felmi-zfe.at

Portraitfoto von Hartmuth Schröttner, ZFE

Hartmuth Schröttner

Projektleitung
hartmuth.schroettner@felmi-zfe.at

Portraitfoto von Armin Zankel

Armin Zankel

Projektleitung
armin.zankel@felmi-zfe.at

Portraitfoto von Ulrike Stürzenbecher

Ulrike Stürzenbecher

Projektleitung
ulrike.stuerzenbecher@felmi-zfe.at

Zahlen und Fakten

1,8

Mio. Euro Umsatz

18

Beschäftigte

51 %

Frauenanteil am Institut

Science stories

Was die Forschung
bewegt und erschafft

  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Forscherin bedient ein Analysegerät
Forschungsprojekt
Werkstoffe KMU

ZFE – Mikroskopie-Technologien fusionieren

Von Halbleitern über die Medizintechnik bis zur Elektromobilität ist die Charakterisierung von Materialien bis in den kleinen Nanometerbereich entscheidend, um neue Materialien, Werkstoffe und Prozesse zu entwickeln. Das Forschungsprojekt FUSION wird durch korrelierte Mikroskopie-Möglichkeiten im Spitzenfeld und eine stärkere Vernetzung von Forschung und Wirtschaft die Rolle der KMU auf diesen Märkten stärken.

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  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Lichtmikroskopische Aufnahme einer Intraokularlinse mit Laser Shots (Bildmitte).
Forschungsprojekt
Werkstoffe Digitalisierung KMU

ZFE – Elektronenmikroskopie für die Augenheilkunde

ZFE nutzt die Elektronenmikroskopie zur Charakterisierung von Laser-Schäden an künstlichen Linsen. Diese Schäden können bei der Behandlung des Nachstars auftreten. Die Analysen des ZFE sind ein möglicher erster Schritt zur Verbesserung des Materials von Intraokularlinsen.

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  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Handgeschriebener Brief mit Napoleons Unterschrift
Forschungsprojekt
Werkstoffe Digitalisierung

ZFE – Ist Napoleons Brief echt oder nachgedruckt?

Ein Sammler legt dem Landesarchiv ein Dokument vor und bittet um Prüfung dessen Echtheit. Es ist ein Brief, den Napoleon im Jahr 1815 an den britischen Prinzregenten George  geschrieben haben soll, in dem er um dessen Gnade bittet und seinen Rückzug aus der Politik ankündigt. Da das Papier auf einen Karton aufgeklebt war und ohne Materialprobe untersucht werden sollte, bat das Landesarchiv das ACR-Institut ZFE um Hilfe.

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  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Mikroskopische Aufnahme eines Wanzeneis
Forschungsprojekt
Werkstoffe KMU

Neues Verfahren vernichtet Bettwanzen und deren Eier

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem ZFE konnte die Firma Braincon eindeutig nachweisen, dass mit der neuen Technologie nicht nur ausgewachsene Bettwanzen, sondern auch deren Eier und Nymphen wirksam bekämpft werden.

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  • ZFE
  • Forscher_in
Portraitfoto Evelin Fissltaler
Forscher_in
Werkstoffe

Evelin Fisslthaler – Grenzen ausloten

Die Physikerin Evelin Fisslthaler ist seit 2009 am ZFE tätig und Spezialistin für Nanoanalytik. Für das Projekt „Quantitative Analyse innerer Grenzflächen“ erhielt sie 2017 den ACR Woman Award.

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  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Vorbereitung einer Probe am ZFE
Forschungsprojekt
Werkstoffe KMU

ZFE – Die Nanostrukturen leichter Elemente

Das ZFE wird mit Insight sein Standard-Portfolio im Bereich der Rasterelektronenmikroskopie optimieren, um Materialien mit leichten Elementen wie etwa Lithium oder Magnesium präzise und einfach charakterisieren zu können.

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  • ZFE
  • Forschungsprojekt
Hochleistungsmikroskop
Forschungsprojekt
Werkstoffe Digitalisierung KMU

Gemeinsam forschen auf Distanz

Im Forschungsprojekt wird eine Plattform entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, vom eigenen Computer aus in Echtzeit, gemeinsam mit den Forscherinnen und Forschern des ZFE, am Elektronenmikroskop ihre Proben zu untersuchen.

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  • ZFE
  • Forscher_in
Physikerin Michaela Albu vor dem Miksoskop
Forscher_in
Werkstoffe

Michaela Albu – Von Elektronenkanonen und Nanostrukturen

Die Physikerin Mihaela Albu ist Senior Scientist am ZFE - Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz und beschäftigt sich unter anderem mit der Mikro- und Nanostruktur von metallischen Bauteilen.

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  • ÖGI
  • Forschungsprojekt
Mikroskopisch vergrößertes Bild einer PVD-Schicht
Forschungsprojekt
Werkstoffe KMU

ÖGI – Dauerhafte Beschichtungen

Beim Guss mit Dauerformen ist es notwendig, Formen und Werkzeuge mit einer Schutzschicht, einer so genannten Schlichte, zu versehen, die zudem regelmäßig erneuert werden muss. Dies ist technisch aufwändig und teuer, da der Produktionsprozess unterbrochen werden muss. Im Forschungsprojekt "PermaCoating" haben sich die ACR-Institute ÖGI, ZFE und V-Research zum Ziel gesetzt, Optionen für eine dauerhafte Beschichtung und Automatisierung auszuloten.

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  • V-Research
  • Forschungsprojekt
Forscherin und Forscher im weißen Kittel vor einem Gerät für Reibungsversuche
Forschungsprojekt
Werkstoffe Digitalisierung KMU

V-Research – Data Science für die Tribologie

V-Research, OFI und ZFE nutzen bei SlipIT Big Data, um tribologische Versuche und ihre Auswertung zu automatisieren. Ihr Forschungsobjekt ist der boomende Bereich der Niederlast- bzw. Gas-Druck-Systeme.

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  • OFI
  • Forschungsprojekt
Symbolfoto, Person zeigt verschiedene Kunststoffteile
Forschungsprojekt
Werkstoffe Wettbewerbsfähigkeit KMU

OFI – Kann der 3D-Druck in Serie gehen?

Das Projekt Serife 3D des OFI wird Sicherheit und Langzeitverhalten von mit 3D-Druck hergestellten Serien-Bauteilen untersuchen. Unternehmen, die mit der neuen Technologie arbeiten wollen, bekommen damit erstmals objektive Grundlagen, um die Eignung der Fertigungsmethode zu bewerten.

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  • ÖGI
  • Forschungsprojekt
Haufen Aluminiumschrott
Forschungsprojekt
Werkstoffe KMU Umwelt

ÖGI – Aluminium wiederverwenden

Die ACR-Institute ÖGI, OFI und ZFE werden im Projekt „SekAI“ die Wissensbasis schaffen, um den Anteil von recyceltem Aluminium bei seriengefertigten Gussteilen maximal erhöhen zu können, ohne dass bei der Qualität Abstriche gemacht werden müssen. Davon profitieren Klima, Umwelt und der mittelständische Gießereisektor.

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  • GET
  • Forschungsprojekt
Traktor mit Anhänger verteilt Düngemittel auf dem Feld
Forschungsprojekt
Nachhaltiges Bauen Umwelttechnik KMU Umwelt

GET – Wertvoller Dünger und Humus aus Biogas

Im Forschungsprojekt "BioProfit" haben sich die ACR-Institute GET, AEE INTEC, LVA, ZFE und IWI zum Ziel gesetzt ein Verfahren zu entwickeln, um die Gärreste von Biogasanlagen, die bislang teuer entsorgt werden müssen, profitabel nutzen zu können.

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