ACR-Institut ÖIAT im Europäischen Parlament zum Safer Internet Day 2018

Zum Kick-off der neuen Kampagne #Saferinternet4EU der EU-Kommissarin für Digitale Ökonomie und Gesellschaft, Mariya Gabriel, wurde das ÖIAT mit einer österreichischen Delegation eingeladen, um über seine Arbeit zu berichten.

Die Notwendigkeit, breitenwirksam die sichere Nutzung digitaler Technologien zu fördern, steigt. 51% der EU-BürgerInnen fühlen sich gar nicht oder nicht genug über Online-Gefahren informiert. 86% gehen davon aus, dass das Risiko einmal Opfer von Cyberkriminalität zu werden, steigt (vgl. Eurobarometer 2017). Gleichzeitig wird die Zahl an vernetzten Geräten bis 2020 auf über 20 Milliarden wachsen.

Vor diesem Hintergrund wurde am 6. Februar 2018 das ACR-Institut ÖIAT anlässlich des Safer Internet Day ins Europäische Parlament in Straßburg eingeladen, um die erfolgreiche Umsetzung des Saferinternet.at-Projekts zu präsentieren. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und Tschechien, diskutierte die österreichische Delegation mit europäischen PolitikerInnen aus der Kommission und dem Parlament aktuelle Online-Risiken und wirksame Maßnahmen für die Prävention. „Mit Saferinternet.at koordiniert das ÖIAT die größte österreichische Awareness-Initiative, die auch schon bei Kindern und Jugendlichen ansetzt”, sagt Bernhard Jungwirth, Geschäftsführer des ÖIAT. Er wurde in Straßburg von Saferinternet.at--Jugendbotschafterin Lili Leiser, einer Schul- und einem Elternvertreter begleitet.

Startschuss für #SaferInternet4EU

Die europäische Kommissarin für Digitale Ökonomie und Gesellschaft, Mariya Gabriel, gab am diesjährigen  Safer Internet Day den Startschuss für die neue Kampagne #SaferInternet4EU. Diese umfasst eine Reihe von Aktivitäten zu Online-Sicherheit im Jahr 2018. Dazu zählt zum Beispiel der Aufbau eines Netzwerks an #SaferInternet4EU Botschaftern oder ein europaweiter Online Safety MOOC („Massive Open Online Course“).
Die Kampagne #Saferinternet4EU ist Teil des Mitte Jänner angenommenen “Digital Education Action Plan” der Europäischen Union. Dieses verfolgt drei Ziele:

  1. Verbesserung des Einsatzes digitale Technologien im Bildungsbereich
  2. Entwicklung relevanter digitaler Kompetenzen für den digitalen Wandel
  3. Optimierung des Bildungssystems durch verbesserte Datenanalysen und Foresight-Methoden

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