Internationaler Tag der KMU

Der 27. Juni wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen KMU–Tag erklärt, um die große Bedeutung von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU) für die Weiterentwicklung und das Wachstum der Volkswirtschaften sowie deren Beitrag zum Wohlstand der Bevölkerung zu vermitteln. Die ACR hat sich als Forschungsnetzwerk mit insgesamt 17 Instituten zum Ziel gesetzt, Forschung, Entwicklung und Innovation in KMU voranzutreiben.

In Österreich zählen rund 338.000 Unternehmen zu den KMU. Sie sind Arbeitgeber für rund zwei Drittel der Erwerbstätigen und bilden mit einem Anteil von mehr als 99 % der heimischen Unternehmen die solide Basis unserer Wirtschaft. Unser Mitgliedsinstitut KMU Forschung Austria hat die wichtigesten Zahlen zur KMU-Landschaft in Österreich ermittelt: Zu den wichtigsten KMU-Kennzahlen

Viele KMU sind aktuell stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Aufgrund ihrer langfristigen Ausrichtung, flexiblen, anpassungsfähigen Strukturen und regionaler Verbundenheit haben KMU in vergangenen Krisen aber auch als stabilisierende Faktoren gewirkt. Anpassungsfähigkeit und Innovation spielen dabei eine wesentliche Rolle, um die aktuelle Krise zu überwinden.

"Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, in Innovationen zu investieren und neue Wege zu gehen", sagt ACR-Geschäftsführerin Sonja Sheikh. "Unsere Institute unterstützen KMU mit maßgeschneiderten Angeboten und gemeinnützigen Leistungen, sozusagen als ausgelagerte Forschungsabteiluungen".

ACR-Präsidnetin Iris Filzwieser ergänzt: "Die Institute der ACR sind mit Ihren Prüfund Messarbeiten bereits sehr eng mit den KMU verbunden und haben so einen sehr guten Zugang zu diesen. Durch Innovationen werden auch in dieser schwierigen Zeit die KMU gestärkt daraus hervor gehen".

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