Martin Leitl blickt auf 14 Jahre als ACR-Präsident zurück

Martin Leitl zieht sich 2020 nach 14 Jahren als ACR-Präsident zurück. Ein Rückblick und Dank: "2020 verabschiede ich mich aus der Funktion des ACR-Präsidenten, die ich seit 2006 mit großer Freude und Leidenschaft innegehabt habe. Ein paar Highlights aus der Zeit meiner Präsidentschaft möchte ich hier anführen:

"Mit dem Projekt ACR+ haben sich die Mitgliedsinstitute zu einer wirklichen ACR-Familie vernetzt. Neue Mitgliedsinstitute haben dann zur Stärkung der ACR beigetragen. Es wurde zunehmend auch über den Tellerrand hinausgesehen und das Engagement bei der Forschung Austria und auf europäischer Ebene in der EARTO intensiviert. Auch jährliche Studienreisen trugen zur internen und externen Vernetzung bei.

Immer mehr KMU – die mir ein besonderes Anliegen waren - konnten von der Stärkung der ACR im nationalen Innovationssystem (NIS) und den Ideen und Leistungen der ACR-Institute profitierten. Beispielsweise auch durch den Innovationsscheck, der auf einen Vorschlag der ACR eingeführt wurde. Diese Leistungen werden jährlich auch mit dem Kooperationspreis bewiesen und ausgezeichnet.

In der Folge wurde ACR+ durch die strategischen Projekte ergänzt und erweitert, die das operative Zusammenwirken von ACR-Instituten auch mit anderen F&E-Institutionen unterstützten. Die zwischenzeitlich realisierten Forschungsprojekte sind der beste Beweis, dass die staatliche Förderung gut investiert war und vor allem österreichischen KMU zu Gute kam. Das wurde auch durch eine unabhängige Evaluierung eindrucksvoll bestätigt.

Wichtig war mir auch immer das Gender-Thema, da ich glaube, dass hier auch zukünftig noch ein gewaltiges Potenzial für österreichische FEI brach liegt. Mit dem ACR-Woman-Award haben wir dazu ein sichtbares Zeichen gesetzt.

Dank

Der langjährige Geschäftsführer Hans Jäger war mit seiner Leidenschaft und Hartnäckigkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor der ACR. Ihm möchte ich an dieser Stelle besonders danken, denn die angesprochenen Erfolge wären ohne ihn nicht möglich gewesen!

Ein spezieller Dank gebührt auch unseren Mitgliedsinstituten, mit allen Institutsleitern und Mitarbeitenden, durch deren Leistungen viele innovative österreichische Unternehmen unterstützt wurden und das nationale Innovationssystem gestärkt werden konnte.

Aber auch die Unterstützung und Förderungen des BMDW und BMK sowie der WKO und IV waren entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von ACR-Projekten. Dafür darf ich sowohl im Namen der ACR als auch der österreichischen Unternehmen, für die diese Innovationsleistungen geleistet wurden, ein herzliches Dankeschön sagen!

Sehr bewährt hat sich die ACR- Governance mit Institutsleiterkonferenz, Aufsichtsrat und Beirat – danke an allen Beteiligten, die immer mit großem Engagement mitgewirkt haben.

Die Weichen für die Zukunft wären also gestellt, die Herausforderungen werden aber auch sehr groß sein:  Digitalisierung und Klimaschutz sind nur zwei Themen, wo Innovationen dringend benötigt werden. Für die Bewältigung dieser Aufgaben wünsche ich der neuen Geschäftsführung und der zukünftigen Präsidentin alles Gute!

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