Der Sanierungsbedarf in Österreich ist groß und gerade in der seriellen Sanierung mit vorgefertigten Dach- und Fassadenelementen schlummert noch viel ungenutztes Potenzial. Grund dafür ist, dass es derzeit an einem übertragbaren Systemaufbau fehlt, der ohne Prüfung auf Einzelprojektebene einsetzbar wäre. Genau hier setzt das Projekt „SeSanData“ der ACR-Institute AEE INTEC, HFA und IBS an.
Schließlich gibt es viel, was für die serielle Sanierung spricht, ermöglicht sie doch eine rasche, effiziente und klimawirksame Modernisierung des Gebäudebestands. Schätzungen zufolge könnten österreichweit rund 71.500 Gebäude auf diesem Weg in ihrem Endenergiebedarf optimiert werden. Daraus ergibt sich ein jährliches Einsparungspotenzial von 2,1 Mio. Tonnen CO2, was nicht weniger als 20 % der gebäudebezogenen Emissionen ausmacht. Vielversprechend ist aber nicht nur die energetische Wirkung, die serielle Sanierung punktet auch durch kurze Bauzeiten, geringere Belastungen für die Bewohner*innen und planungssichere Abläufe bei hoher Ausführungsqualität.