Mit ihrer ausgeprägten wissenschaftlichen und technologischen Kompetenz verfügen Österreich und Europa über zentrale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Um nachhaltig wettbewerbsfähig und resilient zu sein, braucht es aber nicht nur eine solide Forschungsbasis, innovative Ideen müssen auch rasch in marktfähig Produkte und Dienstleistungen übersetzt werden. Dafür ist neben ausreichender Markt- und Anwendungsnähe im Entwicklungsprozess vor allem Eines entscheidend: Kooperation. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der heimischen Wirtschaft bilden, sind angesichts begrenzter eigener Ressourcen auf niederschwelligen Zugang zu spezialisiertem Know-how und moderner Infrastruktur angewiesen, um ihr Innovationspotenzial entfalten zu können.
Was starke Partnernetzwerke bewirken können, diskutierten beim gemeinsamen Workshop von ACR und BMWET im Rahmen der Technology Talks Austria 2026 Vertreter*innen aus Politik, Forschung und Wirtschaft. Österreich und Europa seien Vorreiter in zentralen Bereichen wie Lebensqualität, Spitzenforschung oder hochspezialisierten Industrien betonte Florian Frauscher, Sektionschef im BMWET, in seinem Eröffnungsstatement. Um im globalen Wettbewerb nicht zurückzufallen, müsse es in den nächsten Jahren jedoch vor allem darum gehen, bestehende Schwächen in Stärken umzuwandeln. Aufholbedarf sieht Frauscher dabei vor allem beim Thema Risikokapital und beim Aufbau leistungsfähiger Innovationsökosysteme.