Unter dem Motto „Mitmachen, Staunen und Entdecken“ wurde Wissenschaft am 24. April 2026 zum Erlebnis für Groß und Klein: Mehr als 190.000 Besucher*innen nutzen bei der Langen Nacht der Forschung die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Wissenschaft, Forschung und Innovation zu werfen. Das vielfältige Themenspektrum reichte von Digitalisierung, Energie und Gesellschaft über Gesundheit, Kultur und Naturwissenschaften bis hin zu Technik, Umwelt und Wirtschaft. Zu sehen gab es 2.800 Programmpunkte an über 300 Standorten österreichweit.
Eine Nacht im Zeichen der Forschung
Am 24. April 2026 machte die „Lange Nacht der Forschung“ Wissenschaft und Innovation aus Österreich einmal mehr sichtbar und erlebbar. Die ACR war mit drei Forschungsstationen in Wien und Graz vertreten.
Angewandte Forschung
Groß war der Andrang auch bei den Forschungsstationen der ACR am Wiener Maria-Theresien-Platz und in Graz. In Kooperationen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) konnten wir einmal mehr ein starkes Zeichen für die angewandte Forschung setzen und zeigen, welche Wirkung Innovationen entfalten, die direkt an der Praxis ansetzen und gemeinsam mit bzw. zum Nutzen von Unternehmen entwickelt werden.
Wien und Graz
An insgesamt drei Stationen der ACR-Institute LVA, OFI und ZFE konnten Besucher*innen anwendungsorientierte und kooperative Forschung hautnah erleben und dabei auch selbst aktiv werden.
Wien – Maria-Theresien-Platz
- Lebensmittelversuchsanstalt (LVA): Der Markt an Pflanzenextrakten boomt. Wie sich pflanzliche Auszüge für Hautcremen oder Tees in ihrer Qualität optimieren lassen, wird an den ACR-Instituten LVA und GET derzeit wissenschaftlich untersucht. Bei der Langen Nacht der Forschung erfuhren Besucher*innen auf anschauliche Weise, wie aus einer Pflanze ein hochwertiger Extrakt entsteht, und konnten sich vor Ort selbst an Geruchs- bzw. Geschmackstests versuchen.
- Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI): Um eine sichere Verwendung zu gewährleisten, müssen Medizinprodukte und Werkstoffe, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen, vor ihrem Einsatz umfassend getestet werden. Wie das ganz ohne Tierversuche gelingt, wird am OFI untersucht. Bei der Langen Nacht der Forschung erhielten die Besucher*innen praxisnahe Einblicke in die Laborarbeit und durften in Mitmachexperimenten auch selbst Hand anlegen.
Graz – TU, Steyrergasse 17
- Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz (ZFE): Wie klein ist eigentlich Nano? Gemeinsam mit dem Institut für Elektronenmikroskopie und Nanoanalytik (FELMI) gewährte das ZFE Einblicke in die Welt der Nanowissenschaften, also die Materialanalyse auf Atom- und Molekülebene. Besucher*innen erfuhren aus erster Hand, wie sich mit leistungsstarken Elektronenmikroskopen selbst kleinste Strukturen sichtbar machen lassen und wo das in unserem Alltag von Bedeutung ist.