Phishing gehört zu den bedeutendsten Methoden der Internetkriminalität. Täter*innen versuchen, über gefälschte Nachrichten oder Webseiten an persönliche Daten oder Zahlungsinformationen ihrer Opfer zu gelangen und passen ihre Vorgehensweise laufend an neue Entwicklungen an. Wie rasch aktuelle Themen für Betrugsmaschen genutzt werden, zeigte sich nicht zuletzt im Frühjahr 2026 bei einer Phishing-Welle im Zusammenhang mit vermeintlich notwendigen Verlängerungen von ID-Austria-Zertifikaten. Rund 100 Menschen wurden dabei Opfer der Betrugsmasche. Der entstandene Schaden belief sich auf knapp 500.000 Euro.
Bereits im Jahr 2023 wurde im Kampf gegen Betrüger*innen die Plattform gegen Phishing gegründet. 2024 folgten erstmals die „#10TageGegenPhishing“ sowie die begleitende Social-Media-Kampagne „Phishen Impossible“. Mittlerweile unterstützen rund 60 Institutionen und Unternehmen die gemeinsame Initiative und bringen sowohl ihre fachliche Expertise als auch ihre Kommunikationskanäle ein.