Innovation durch Kooperation

Welche Bedeutung F&E-Kooperationen für die Innovationskraft von Unternehmen und den heimischen Wirtschaftsstandort haben und wie sie gerade im KMU-Bereich noch stärker forciert werden können, haben wir ACR-Präsidentin und Unternehmerin Iris Filzwieser, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Martin Kocher und Senior Researcherin am Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz Evelin Fisslthaler in unserem Podcast »RundUmForschung« gefragt.

Wir freuen uns, wenn Sie in unseren ACR Podcast „RundUm Forschung“  hineinhören. Einen kleinen Vorgeschmack finden Sie hier:

Sowohl in der Industriestrategie als auch im FTI-Pakt wird Kooperation mehrfach erwähnt – nicht nur als eine von vielen Maßnahmen, sondern auch als kritischer Erfolgsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und gesellschaftliche Resilienz. Warum ist Kooperation so wichtig – gerade jetzt und vor allem zwischen Forschung und Wirtschaft?

Martin Kocher: Die Welt ist komplex und deshalb gibt es niemanden, der alles überblicken kann. Es geht um Arbeitsteilung und damit ist Kooperation die Voraussetzung für Fortschritt in vielen Bereichen. Das sieht man ja auch in der Wissenschaft: Die Teams, die an Forschungsfragen arbeiten, werden immer größer. Wir sprechen über Ökosysteme in der Forschung, das heißt ja nichts anderes, als dass Institutionen kooperieren müssen. Es müssen unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammenkommen, um erfolgreich zu sein. Und das setzt voraus, dass man auch Vertrauen aufbaut zwischen Institutionen und Personen.

Iris Filzwieser: Früher war das, glaube ich, klarer und einfacher. Man hat sich in der Branche gekannt. Vertrauen kann ich nicht über Medien und Social Media gewinnen, sondern Vertrauen kann ich nur durch persönlichen Kontakt gewinnen. Und das ist die Herausforderung unserer Zeit.

Evelin Fisslthaler: Auch in der Forschung sehen wir, dass unsere technischen Innovationen immer komplexer und immer spezialisierter werden. Und letztendlich muss man mit jenen zusammenfinden, welche die Innovationen dann anwenden. Selbst als große Firma ist es einfach unmöglich, so breit aufgestellt zu sein, dass alle Expertisen intern vorhanden sind. Daher muss man sich in Teams zusammenfinden, um gemeinsam weiterzukommen.

»Es geht um Arbeitsteilung und damit ist Kooperation die Voraussetzung für Fortschritt in vielen Bereichen.«

Martin Kocher
Gruppenfoto
6 Personen bei einer Podcast-Aufnahme

Im internationalen Vergleich sehen wir, dass sich Österreich bei den F&E-Kooperationen langsamer entwickelt. Sind wir besonders zurückhaltend?

Iris Filzwieser: Ich glaube nicht, dass wir in Österreich besonders zurückhaltend sind. Ich erlebe die KMU-Landschaft als unglaublich inspirierende Landschaft mit vielen motivierten Menschen. Ich glaube, dass sich viele KMU mit dem Begriff »Forschung und Entwicklung« nicht wirklich abgeholt fühlen. Wir müssen eher von Entwicklungen reden und nicht von Forschungsergebnissen. KMU müssen darin bestärkt werden, dass ihre Entwicklungen zukunftsträchtig sind. Das ist genau der Weg, den wir jetzt gehen müssen. Wenn wir das ein bisschen mehr in den Vordergrund rücken und auch öffentlich zugänglich machen und vielleicht auch mit Anreizfinanzierungen unterstützen, würde ich einen großen Hebel sehen, KMU zukunftsfitter zu machen.

Martin Kocher: Innovation ist ja letztlich das Ergebnis von Forschung und Entwicklung. Österreich bzw. Europa wird in nächster Zeit kein billiger Produktionsstandort werden und umso wichtiger ist es, innovativ zu sein. Und Innovation passiert tagtäglich in jedem Unternehmen. Viele KMU sind sehr innovativ, ohne dass sie es so bewusst als Forschung empfinden.

Evelin Fisslthaler: Ich glaube, dass wir grundsätzlich in Europa und in Österreich doch sehr vorsichtig sind und uns manchmal über große Sprünge nicht drüber trauen, die Innovationen oft brauchen würden. Forschung braucht diese Freiheit, dass man sagt: »Ich probiere verschiedene Wege aus, die alle viel Potenzial haben, und den besten wähle ich dann aus.« Da brauchen wir Unterstützung von allen Seiten, von uns Forscher*innen, von den Förderstellen, von größeren Firmen, um KMU dazu zu bringen, gemeinsam Innovationen zu schaffen.

Iris Filzwieser: Das Trauen hängt auch mit Wissen und mit Kooperation zusammen. Wir müssen überlegen, wie wir es schaffen können, dass diejenigen, die innovative Ideen haben, einen Kooperationspartner finden, mit dem sie darüber diskutieren können. Hier fehlt es momentan schon ein bisschen an den Schnittstellen.

Welchen Stellenwert hat Kooperation aus der Forschungssicht und wie funktioniert die Vernetzung mit Unternehmen?

Evelin Fisslthaler: Einen riesengroßen! Man forscht ja nicht nur für sich oder zum Selbstzweck, sondern für etwas oder für jemanden. Also wir brauchen immer Anwendungen. Und an den Challenges, die der andere bringt, an denen wachsen wir auch. Netzwerke spielen dabei eine ganz wesentliche Rolle. Wir schauen, dass wir in unterschiedlichsten Netzwerken vertreten sind und betreiben viel gezielte Netzwerkarbeit, um möglichst viel Sichtbarkeit zu generieren. Wir sind auch international in Kooperationsprojekten tätig, wo es darum geht, nicht nur anderen Forschungsinstituten, sondern auch KMU europaweit und weltweit Zugang zu großer und mitunter sehr teurer Forschungsinfrastruktur zu geben, die den nächsten Innovationssprung bedeuten kann. Also die Möglichkeiten gibt es und wir sind gerade dabei, diese Möglichkeiten eben auch unter die Leute zu tragen. Denn oft scheitert es nicht an der Verfügbarkeit, sondern an der Kommunikation und dem Zusammenfinden der Partner. Genau das ist das Entscheidende – die Leute müssen zueinander finden und verstehen, wo sie ihre Stärken unterbringen können.

Martin Kocher: Ich glaube, es hat sich schon einiges verändert, wenn man sich anschaut, wie stark die Universitäten, die Forschungseinrichtungen und die Fachhochschulen heute nach außen gehen. Auch umgekehrt: Unternehmen haben mehr Interesse an der Forschung. Es geht ja um das gegenseitige Kennenlernen und manchmal muss ich mit Leuten reden, wo ich vielleicht auf den ersten Blick wenige Gemeinsamkeiten sehe. Und deswegen ist es eine Bring- und Holschuld auf beiden Seiten. Unternehmen wie Forschungseinrichtungen müssen nach außen gehen, einander zuhören, Veranstaltungen durchführen – auch sehr lokal, im Umfeld einer Institution oder eines Unternehmens, weil man da am meisten Anknüpfungspunkte hat.

Woran scheitern Kooperationen denn am ehesten? Und wie kann man sie für KMU attraktiver machen?

Martin Kocher: Es braucht ein ganzes Set an verschiedenen Aspekten, um Kooperationen gerade im größeren Stil wirklich erfolgreich zu gestalten. Der entscheidende Punkt, wenn man auf die persönliche Ebene geht, ist das Vertrauen. Das ist gar nicht so leicht, weil Vertrauen einen natürlich verletzlich macht. Das heißt, man muss manchmal auch akzeptieren können, dass etwas nicht klappt, in das man investiert hat. Aber man kann Regeln aufstellen, die Kooperation wahrscheinlicher und besser machen.

Iris Filzwieser: Wenn ich mir überlege, warum ein KMU eine Kooperation eingehen sollte, dann ist es am Ende des Tages immer die Win-Win-Situation. Und ich glaube, daran ist schon einmal eine große Schwierigkeit geknüpft. Denn dazu bedarf es, dass man sich gegenseitig versteht und Zeit und Geld investiert. Welche Rahmenbedingungen könnten uns da helfen? Ich bin eine große Verfechterin der ganz niederschwelligen Unterstützung von KMU bei der Lancierung von einem Piloten bis hin zu einem marktfähigen Produkt.

Martin Kocher: Vielleicht noch als Hintergrund: Wir haben, was Patente betrifft, in Europa pro Kopf ungefähr die gleiche Zahl wie in den USA. Also wir haben gute Voraussetzungen, was die Grundlagen von angewandter Forschung und Entwicklung für Unternehmen betrifft. Wir haben aber viel weniger rasch wachsende Unternehmen. Das liegt auch daran, dass der Markt in Europa noch fragmentierter ist als in den USA. Man kann das nicht völlig beheben, aber erleichtern, wenn man die richtigen Schritte setzt. Das spielt eine große Rolle, weil gerade Patente eine gewisse Skalierbarkeit erfordern. Und die ist in einem kleinen Markt wie Österreich nicht immer gegeben. Für einzelne Produkte sicher, aber nicht für alle Produkte, die von KMU entwickelt werden.

„KMU müssen darin bestärkt werden, dass ihre Entwicklungen zukunftsträchtig sind.“

Iris Filzwieser
Zwei Personen bei einer Podcast-Aufnahme
Zwei Frauen vor Mikrofonen bei einer Podcast-Aufnahme

Im ACR-Netzwerk wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit ganz gezielt gefördert. Braucht es denn mehr von solchen strategischen Kooperationen?

Martin Kocher: Ja, natürlich, ich kenne viele Institutionen und Unternehmen recht gut und Silo-Denken gibt es überall. Es ist immer Managementaufgabe, zu schauen: Wie komme ich dahin, dass verschiedene Bereiche zusammenarbeiten? Wie schaffe ich es, dass Vertrauen aufgebaut wird? Erfolgreich ist, wer es schafft, zu kooperieren und diese Departments ein bisschen abzubauen. Das gilt für jedes Unternehmen und für die Forschung natürlich genauso.

Gerade im FTI-Pakt und in der Industriestrategie ist auch sehr viel vom Aufbau von Ökosystemen die Rede. Ist das ein guter Weg?

Martin Kocher: Ökosysteme sehe ich als eine logische institutionelle Abbildung von Kooperationen. Ich versuche, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, möglichst ohne große Hürden zusammenzuarbeiten. Ein gutes Ökosystem hat eine Reihe von Beteiligten, die kooperativ versuchen, das Beste zu erzielen und wo es keine großen Schwellen oder Hürden gibt. Und Österreich hat eben gerade in dem Bereich einen großen Vorteil, den wir ausspielen können. Wir sind ein mittelgroßes Land, wo man die Leute noch kennen kann. Und die Struktur, die wir haben mit den Forschungsförderungseinrichtungen, mit den Unternehmen und den Forschungseinrichtungen, ist durchaus beispielgebend für viele andere Länder. Wir können uns auch noch ein paar Sachen abschauen von anderen Ländern, aber wir sind da vorne mit dabei. Und das ist das typische Ökosystem, das wir brauchen und weiterentwickeln müssen.

Welchen Beitrag können intermediäre Akteure bzw. Schnittstellen wie die ACR oder Kompetenzzentren leisten?

Iris Filzwieser: Ganz entscheidend wäre die Rolle der Unterstützung. Wenn ich mir klassische KMU anschaue, haben diese keine Forschungsabteilung. Das heißt, sie können weder einen Forschungsantrag schreiben, noch sind sie darin geübt, Forschungsabrechnungen zu erstellen. Ideal ist natürlich, wenn ich mich dann an ein Forschungsinstitut wenden kann, das mich dabei unterstützt, und dabei ganze Branchen mitnehmen kann. Ich glaube, Ökosysteme werden durch Kooperationen entstehen. Umgekehrt können wir Ökosysteme positiv beeinflussen, wenn diese Unterstützung leichter abrufbar ist.

Evelin Fisslthaler: Wir versuchen das schon seit einigen Jahren immer wieder und wir sehen, dass das ganz oft auf Zuspruch stößt, wenn man sagt: »Wir sind diejenigen, die die Forschungslandschaft in Österreich kennen und unterstützen können.« Da bin ich wieder bei diesem persönlichen Kontakt, da geht es darum zu verstehen und gemeinsam abzuholen, was der oder die andere eigentlich braucht und das dann auch mitzutragen. Und je mehr Möglichkeiten sich für Schnittstellen bieten, desto besser funktioniert das Zusammenfinden von Themen und Leuten, die diese Themen betreuen können.

»Man forscht ja nicht für sich oder zum Selbstzweck, sondern für etwas oder für jemanden.«

Evelin Fisslthaler
3 Personen bei einer Podcastaufnahme
Frau vor einem Mikrofon

Wie könnte eine Roadmap aussehen, um Österreich in den nächsten zehn Jahren im Bereich der F&E-Kooperationen auf das Niveau der Innovation Leader zu bringen?

Martin Kocher: Es sollte außer Streit stehen, dass es eine Finanzierung für diese Anbahnung, für die Forschungsförderung geben muss. Das ist ganz entscheidend, dafür braucht es auch öffentliche Mittel. Und wir reden jetzt über wirtschaftliche Entwicklung, aber viele dieser Innovationen machen ja das Leben von Menschen besser. Ich glaube, was in den nächsten Jahren sicher auch eine große Rolle spielen wird, ist die Frage, wie wir mit Künstlicher Intelligenz umgehen. Und da geht es gar nicht so sehr um die Entwicklung, es geht um die Anwendung: Wie schaffen wir es, dass wir die möglichen Produktivitätsgewinne in Österreich realisieren? Das heißt Anwendung, das heißt Ausbildung, das heißt möglichst gute Vorbereitung darauf.

Iris Filzwieser: Die große Herausforderung wird sein, wie wir es schaffen, Wissen zu teilen. Wir müssen uns mehr auszutauschen. Ich glaube, dass wir da einen großen Hebel haben, um Kosten zu sparen. Und dann kann das Know-how, das in jeder Branche vorhanden ist, wirklich genutzt werden.

Evelin Fisslthaler: Dieser Gemeinschaftsgedanke wird das sein, was uns letztendlich stärken kann im Vergleich zu den anderen. Wenn wir es schaffen, zusammenzufinden und zu sehen, in welchen Themen wir uns gegenseitig stärken können, wachsen wir gemeinsam und das hat letztendlich für alle einen Benefit.

News

Neuigkeiten aus
dem Netzwerk

  • ACR
  • 06/26
6 Personen bei einer Podcast-Aufnahme

ACR Podcast: Zusammenfinden und gemeinsam wachsen

Welche Bedeutung F&E-Kooperationen für die Innovationskraft von Unternehmen und den heimischen Wirtschaftsstandort haben und wie sie gerade im KMU-Bereich noch stärker forciert werden können, haben wir ACR-Präsidentin und Unternehmerin Iris Filzwieser, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Martin Kocher und Senior Researcherin am Zentrum für Elektronenmikroskopie Graz Evelin Fisslthaler in unserem Podcast »RundUmForschung« gefragt.

Zum Artikel

  • ACR
  • 05/26
Gruppenfoto

ACR auf Studienreise in Warschau

Ende April führte die ACR-Studienreise eine 42-köpfige Delegation, darunter Vertreterinnen und Vertreter der ACR-Institute und anderer außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, Ministerien, Förderagenturen, Interessenvertretungen sowie Medien, nach Warschau. Polen verzeichnete in den letzten Jahren ein enormes Wirtschaftswachstum, in der Forschung setzt man auf Dual Use und Zukunftstechnologien.

Zum Artikel

  • ACR
  • 03/26
Gruppenfoto vor einem Roll-up

ACR bei der Langen Nacht der Forschung

Am 24. April 2026 machte die "Lange Nacht der Forschung" Wissenschaft und Innovation aus Österreich einmal mehr sichtbar und erlebbar. Die ACR war mit drei Forschungsstationen in Wien und Graz vertreten.

Zum Artikel

  • KMFA
  • 05/26
Vier Personen im Gespräch

Innovationsleistung österreichischer KMU weiter rückläufig

In seinem Bericht „KMU im Fokus“ zeigt das ACR-Institut KMFA alljährlich die Bedeutung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) für die österreichische Wirtschaft auf. Die aktuelle Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig der Situation von KMU entlang ihrer zentralen Entwicklungsphasen von der Gründung bis zur Schließung.

Zum Artikel

  • ZSI
  • 05/26
3 Forscher*innen im Gespräch mit Blick auf einen Laptop

ZSI startet elf neue Horizon Europe Projekte

Das ACR-Institut ZSI startete mit elf neuen Horizon Europe Projekten ins Jahr 2026. Im Forschungsfokus stehen etwa partizipative Wege der Wissenschaftsvermittlung, der Mensch als Mittelpunkt industrieller Innovationen oder gemeinschaftliche Lösungsansätze für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum.

Zum Artikel

  • OeIV
  • 05/26
Pokal

ÖIV – Staatspreis Smart Packaging

Mit dem Staatspreis Smart Packaging werden innovative, nachhaltige und ganzheitliche Verpackungslösungen in den Kategorien B2B, B2C sowie Verpackung der Zukunft prämiert. Einreichungen sind bis noch bis 29. Mai 2026 möglich.

Zum Artikel

  • ACR
  • 03/26
Menschen bei einer Preisverleihung auf der Bühne

Falling Walls Lab Vienna geht in die nächste Runde

Der internationale Pitch-Wettbewerb "Falling Walls Lab" für Nachwuchstalente aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft findet heuer zum zweiten Mal in Wien statt. Bewerbungen sind bis zum 29. Mai 2026 möglich.

Zum Artikel

  • OFI
  • 05/24
Veranstaltungssujet

OFI – Jetzt für den HFM Sustainability Award einreichen

Der H. F. Mark Sustainability Award zeichnet Forschungsprojekte aus, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Kunststoff beitragen. Einreichungen sind bis Ende Mai 2026 möglich. 

Zum Artikel

  • AEE
  • 03/26
Gruppenfoto

AEE INTEC – Neues Innovationslabor für die Wärmewende

Mit der Allianz WärmeZukunft gibt es in Österreich ein neues Innovationslabor für die nachhaltige Transformation des Wärme- und Kältesektors. Getragen wird die mit 10 Mio. Euro dotierte Initiative von Green Energy Lab und AEE INTEC.

Zum Artikel

  • V-Research
  • 01/26
Bildschirm mit Lichtwellen

V-Research – Neues Transferzentrum für Photonik-Forschung

Vorarlberg investiert in die Zukunft: Im EU-Förderprogramm IBW/EFRE wurden vier neue Transferzentren mit rund 5 Mio. Euro für drei Jahre genehmigt. „Photonics for Industry“ bündelt unter der Beteiligung des ACR-Instituts V-Research bestehende Photonik-Kompetenzen für Anwendungen in den Bereichen Quantentechnologie, Life Sciences, Umweltsensorik und Telekommunikation.  

Zum Artikel

  • OFI
  • 01/26
Menstruationsprodukte

OFI – Gates Foundation unterstützt Forschung für sichere Menstruationsprodukte

Mit dem Projekt "LEIFS" hat Elisabeth Mertl, Forscherin am ACR-Institut OFI, die Entwicklung internationaler Sicherheitsstandards für Menstruationsprodukte angestoßen. Finanzielle Unterstützung kommt dabei nun auch von der Gates Foundation.

Zum Artikel

  • LVA
  • 11/25
Bunter Mix aus verschiedenen Lebensmitteln, v.a. Obstsorten

LVA – Auf dem Weg zum 100-Jahre-Jubiläum

2026 feiert die Lebensmittelversuchsanstalt, Gründungsmitglied der ACR, ihr 100-jähriges Bestehen. Einen ersten Vorgeschmack auf das Jubiläumsjahr gab es bereits Anfang November im Rahmen einer spannenden Podiumsdiskussion rund um die Zukunft der Lebensmittelsicherheit in Europa.

Zum Artikel

  • ACR
  • 10/25
Gruppenfoto auf der Bühne bei einer Preisverleihung

ACR vergibt Innovationspreise

Jedes Jahr holt die ACR – Austrian Cooperative Research zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) KMU-Innovationen auf die Bühne. Im Rahmen der ACR-Enquete am 15. Oktober 2025 wurden vor rund 120 Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Politik insgesamt fünf Preise vergeben: der ACR Woman Award, der ACR Start-up Preis und drei ACR-Innovationspreise.

Zum Artikel

  • ACR
  • 09/25
Gruppenfoto

ACR startet sieben neue Forschungsprojekte!

Die Institute im ACR-Netzwerk forschen zusammen mit und zum Nutzen von Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren. Das Ergebnis sind marktnahe Innovationen mit nachhaltigem Impact. Aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) fördert die ACR jedes Jahr KMU-Projekte mit einem Volumen von rund 2 Millionen Euro. Heuer haben sich sieben Projekte in einem strengen Auswahlverfahren durchgesetzt. Beim Kick-off-Event am 22. September 2025 wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zum Artikel

  • ACR
  • 08/25
Veranstaltungssaal mit gefüllten Sitzreihen und Leinwand

ACR bei den Technology Talks Austria 2025

Knapp 900 Teilnehmer*innen und 125 Speaker*innen diskutierten im Rahmen der Technology Talks Austria 2025 über die Rolle von Forschung, Technologie und Innovation für die Zukunft Europas. Im gemeinsamen Workshop von BMWET, ACR, CDG und Fraunhofer Austria drehte sich unter dem Titel „Research to Impact“ alles um die Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch effektiven Wissenstransfer.

Zum Artikel

  • ACR
  • 05/25
Menschen auf der Bühne bei einer Preisverleihung

Falling Walls Lab: Nachwuchstalente im Rampenlicht

Im Rahmen des FFG-Forums fand am 10. September 2025 das Finale des Fallings Walls Lab Vienna, einem internationalen Pitching-Wettbewerb für junge Forschende, Unternehmer*innen und Innovator*innen, statt. Hinter Tayebeh Saghaei erreichte Sanja Savić vom ACR-Institut OFI den hervorragenden zweiten Platz.

Zum Artikel

  • ACR
  • 06/25
Frau mit Magazin in der Hand

ACR setzt positive Entwicklung fort

Trotz angespannter wirtschaftlicher Situation legt das mittelständische Forschungsnetzwerk ACR – Austrian Cooperative Research in der aktuellen Bilanz wieder erfreuliche Zahlen vor. Ein Gesamtumsatz von rund 82 Mio. Euro und 830 Beschäftigte zeugen von der steigenden Bedeutung anwendungsorientierter Forschung im heimischen Innovationssystem.

Zum Artikel

  • ACR
  • 06/25
3 Personen im Portrait

ACR Podcast: Jeden Tag einen Schritt Richtung Zukunft setzen

Was Unternehmen tun können, um ihre Innovationskraft zu stärken und sich langfristig auf einem kompetitiven Markt zu behaupten, haben wir ACR-Präsidentin und Unternehmerin Iris Filzwieser, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich Amelie Groß und Institutsleiter der KMU Forschung Austria Thomas Oberholzner in unserem Podcast „RundUmForschung“ gefragt. 

Zum Artikel

  • ACR
  • 05/25
Gruppenfoto

ACR auf Studienreise in Dublin

Mitte Mai führte die ACR-Studienreise eine 42-köpfige Delegation, darunter Vertreterinnen und Vertreter der ACR-Institute, Ministerien, Förderagenturen, Interessenvertretungen sowie Medien, nach Dublin. Irland ist für seine wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen weithin bekannt, in der Forschung kann das Land vor allem durch eine starke Kundenorientierung, die gezielte Förderung von Talenten und das ausgezeichnete Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Unternehmen punkten.

Zum Artikel

  • AEE
  • 05/25
Photovoltaik-Module im ländlichen Raum

AEE INTEC – Kooperation für eine grüne Energiezukunft

Die Forschungsinitiative Green Energy Lab und das ACR-Institut AEE INTEC bündeln ihre Kompetenzen, um die Wärmewende voranzutreiben.

Zum Artikel