Der Beginn der Arbeiten für das Kachelofenberechnungsprogramm im Jahr 1992, unzählige Forschungsprojekte zu Themen wie Feinstaub, Dämmmaßnahmen und Staubanalytik oder die Fertigstellung des innovativen Projektes Ofen Simulation plus 2022 – das sind nur Auszüge der bisherigen Errungenschaften des Kachelofenverbandes. Vor einer ganz neuen Herausforderung stand der Verband im vergangenen Jahr. Die allgemeine Verunsicherung bei der Energie- und Wärmeversorgung durch den Krieg in der Ukraine ließ die Nachfrage an Kachelöfen, Heizkamine und Herde in die Höhe schnellen und stellt die Lieferkette auf die Probe.
Zukunftsorientiert: Ohne Strom und fossilem Brennstoff heizen
In Zeiten der Energiekrise erlebt der Verband ein massives Interesse an Kachelöfen, Heizkaminen und Herden. „Kachelöfen liegen weiterhin klar im Trend. Allein während der Covid-Pandemie ist die Nachfrage nach Kachelöfen um rund 30 % gestiegen – im vergangenen Jahr haben sich die Zahlen durch die Energiekrise nun sogar auf 50 % erhöht“, erklärt Dr. DI Thomas Schiffert, Geschäftsführer Österreichischer Kachelofenverband. „Diese Zahlen zeigen erneut, dass Konsument:innen händeringend eine nachhaltige und (krisen)sichere Heizlösung suchen.“
Eine Energie- und Wärmeversorgung, die weder von Strom noch von der Verfügbarkeit von (fossilen) Energieträgern wie Erdgas und Erdöl abhängig ist, ist so gefragt wie noch nie. Kachelöfen, Heizkamine und Herde erfüllen dadurch das bestehende Sicherheitsbedürfnis bei Stromausfällen und Blackouts und werden nicht von schwankenden Energiekosten beeinflusst. Auch als klimafreundliches Heizgerät kann sich der Kachelofen sehen lassen. „In den letzten 20 Jahren haben sich die Emissionswerte der österreichischen Kachelöfen um 85% reduziert“, so Dr. DI Schiffert.