Internationaler Tag der KMU: Forschung macht Unternehmen zukunftsfit

Am 27. Juni ist der internationale Tag der KMU. Er soll auf deren Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam machen. Die ACR forscht speziell für und zusammen mit KMU, um Innovationen zu ermöglichen und konkrete Ideen zum Leben zu erwecken. Damit stärkt sie die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der österreichischen KMU.

Die ACR-Institute wickeln in Summe etwa 1.300 FEI-Projekte pro Jahr ab. Dazu zählen kooperative Forschungsprojekte mit Universitäten und Fachhochschulen, genauso wie Innovationsprojekte mit der Wirtschaft oder die Beteiligung an internationalen Forschungskonsortien. Dabei greifen die ACR‐Institute auf ihre über die Jahre aufgebaute Expertise aus FEI-Projekten, langjährigen Kooperationen und Netzwerkpartnerschaften zurück. Diese Projekterfahrung stellt eine wichtige Know‐how‐Quelle und historisch gewachsene Wissensbasis der ACR-Institute dar. Jedes weitere Projekt stärkt und erweitert in Folge diese Wissensbasis und erhöht den Kundennutzen für KMU.

Arbeiter misst ein Werkstück in einer Werkstatt

Nur mithilfe innovativer Unternehmen können wir die Innovationskraft in Österreich weiter stärken, die gerade jetzt so wichtig ist, und dazu trägt die ACR mit den KMU-Projekten wesentlich bei.

Sonja Sheikh, ACR-Geschäftsführerin

Innerhalb des ACR-Netzwerks stellen die „KMU-Projekte“ eine wichtige Maßnahme dar, um gemeinsame, interdisziplinäre FEI mit branchenübergreifender Relevanz zu forcieren. Ziel ist es, in engem Kontakt mit Wirtschaftspartnern konkrete FEI-Dienstleistungen für KMU zu entwickeln. Die Förderungen, finanziert durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, werden im Wettbewerb vergeben. Gefördert werden in erster Linie der Auf- und Ausbau von FEI-Personal sowie moderne Infrastruktur. Das langfristige Ziel dieser Projekte ist es, KMU mit der bestmöglichen Infrastruktur und Expertise bei der Entwicklung und Einführung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen. „Nur mithilfe innovativer Unternehmen können wir die Innovationskraft in Österreich weiter stärken, die gerade jetzt so wichtig ist und dazu trägt die ACR mit den KMU-Projekten wesentlich bei. Die Erkenntnisse, die in diesen Projekten generiert werden, kommen durchwegs KMU zugute”, sagt ACR-Geschäftsführerin Sonja Sheikh.

In der aktuellen Ausschreibung wurden in einem transparenten Wettbewerbsverfahren sechs Projekte zur Förderung ausgewählt. Insgesamt laufen derzeit 15 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von vier Millionen Euro.

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25 Jahre zur Verbesserung der Forschungspolitik

Die Österreichische Plattform für Forschungs- und Technologiepolitik (fteval) feiert in diesem Jahr ihr 25 Jahre-Jubiläum. Diese Plattform versammelt alle Akteur:innen, die mit Evaluierung von Forschungs- und Technologiepolitik zu tun haben und ermöglicht den gegenseitig Austausch. In dieser Form ist sie einzigartig in Europa. Seit 2020 ist ACR-Geschäftsführerin Sonja Sheikh Obfrau der Plattform.

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Solarpreis 2021 geht an Werner Weiss von AEE INTEC

Der EuroSolar Austria Solarpreis 2021 in der Kategorie Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement wurde an Werner Weiß verliehen. Werner Weiß, Geschäftsführer des ACR-Instituts AEE INTEC hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass Solarenergie im Allgemeinen und Solarthermie im Speziellen in Österreich und in Europa zu kalkulier- und prognostizierbaren Energieträgern im Energiemix geworden sind.

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Ein Mal im Jahr zeichnet das Forschungsnetzwerk zusammen mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) besonders innovative Projekte im Rahmen der ACR Enquete aus. Am 19. Oktober wurden vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Politik insgesamt fünf Preise vergeben: Der ACR Woman Award powered by FFG, der ACR Start-up Preis powered by aws und drei ACR Innovationspreise.

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Um für eine starke, vielfältige und zukunftsfähige Forschungslandschaft in Österreich einzutreten und die anwendungsorientierte Forschung besser zu vernetzen, haben ACR und FHK gemeinsam die Initiative: Forschungsvielfalt ins Leben gerufen. Mehr als 100 Unterstützer*innen haben sich bereits angeschlossen. In Alpbach wurde die Initiative erstmals präsentiert.

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