ACR Enquete 2021

Ein Mal im Jahr zeichnet das Forschungsnetzwerk zusammen mit dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort besonders innovative Projekte im Rahmen der ACR Enquete aus. Am 19. Oktober wurden vor rund 100 Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Politik insgesamt fünf Preise vergeben: Der ACR Woman Award powered by FFG, der ACR Start-up Preis powered by aws und drei ACR Innovationspreise.

a Preisträger und Preisträgerinnen des ACR Awards 2021 mit Kooperationspartnern und Gastgebern
b Publikum und Bühne Ansicht von hinten in der WKO Christoph Leitl Lounge

ACR – Austrian Cooperative Research unterstützt, forciert und begleitet Innovationen bzw. Innovationsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich. Mit den ACR Preisen holen wir diese Projekte vor den Vorhang. In diesem Jahr: Ein Modell, das den Ertrag von Solaranlagen im Realbetrieb voraussagt, 3D-gedruckte Hochsicherheitsbauteile aus Stahlguss, die Charakterisierung von Laserschäden an künstlichen Linsen, die Entwicklung eines CO2-Kompressors für Kühlanlagen und Wärmepumpen sowie die Entwicklung eines nachhaltigeren Bindemittels für Spritzbeton – so innovativ wie vielfältig sind die heuer ausgezeichneten Projekte, die mit der Unterstützung der ACR-Institute umgesetzt wurden.

Wie wichtig Forschung und Entwicklung für die Zukunftsfähigkeit von KMU sind und welche Rolle die ACR dabei einnimmt, erörterten Generalsekretär im BMDW Michael Esterl, Generalsekretär-Stellvertreterin der WKO Mariana Kühnel und ACR-Präsidentin Iris Filzwieser im Eröffnungstalk mit Moderator Stefan Lenglinger.

„Forschung und Innovation sind ein Garant für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Jeder Euro, den wir in Innovation investieren, löst einen langfristigen BIP-Zuwachs von bis zu sechs Euro aus. Anhand der unzähligen Innovationen ‚made in Austria‘ sieht man den Erfolg unserer Unternehmen und der Forschungsförderung. Der Erfindergeist der heimischen Betriebe ist einer der Erfolgshebel unseres Standortes. Gerade die für die Wirtschaft so wichtigen KMU haben aber oft nicht die nötigen Ressourcen dafür. Die ACR schließt diese Lücke und begleitet KMU bei ihren Innovationsprozessen. Damit unterstützen wir unsere KMU auf ihrem Erfolgsweg“, erläuterte Michael Esterl, Generalsekretär im Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Auch für Mariana Kühnel, Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Österreich ist klar: „Forschung und Entwicklung sind die Basis für neue und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Die ACR-Institute bieten KMU einen niederschwelligen Zugang zu Forschungsergebnissen und wandeln diese gemeinsam mit der Wirtschaft in marktfähige Innovationen um. Besonders beeindruckend an den eingereichten Projekten sind die Kooperationen der Institute und Unternehmen aus den verschiedenen Branchen und Forschungsdisziplinen.“

ACR-Präsidentin Iris Filzwieser betonte, „dass die ACR-Institute genau jenen Zug zum Tor haben, den wir so dringend brauchen, um Innovationen auf den Markt zu bringen und damit auch Umsätze zu generieren. Das ist ein ungemein wichtiger Hebel, um die Innovationskraft in Österreich auch insgesamt zu erhöhen.“

d Drei Personen auf der Bühne, mittlere hält ein großes rotes Schild in der Hand
e Vier Personen auf der Bühne, zwei in der Mitte halten große rote Schilder in der Hand

Bei der anschließenden Verleihung des ACR Woman Awards, den heuer die FFG unterstützte, betonte FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth wie wichtig es ist, Leistungen von Frauen in Technik und Wissenschaft sichtbar zu machen: „Wir wollen damit die exzellenten Forschungsleistungen von Frauen auszeichnen und zeigen, wie vielfältig die Karrierewege in Naturwissenschaft und Technik sein können. Denn die Preisträgerinnen haben auch eine wichtige Vorbildfunktion und sollen die nachfolgende Generation von Forscherinnen inspirieren, ihre Ideen auch mutig umzusetzen, damit wir in Zukunft noch mehr tolle Frauen vor den Vorhang holen können“.

Der ACR Start-up Preis powered by aws wird an ein innovatives Jungunternehmen vergeben, das sich bei einem ACR-Institut Unterstützung geholt hat. aws Geschäftsführer Bernhard Sagmeister: „Start-ups haben einen proaktiven, risikofreudigen, go-to-market-Ansatz, um Innovationen voranzutreiben und umzusetzen. Sie tragen daher zum Erfolg und zum nachhaltigen Wachstum des Standorts bei und schaffen hochwertige Arbeitsplätze. Die aws ist unter anderem auch in dieser Unternehmensphase ein starker Partner und unterstützt mit Garantien, Krediten, Zuschüssen, Eigenkapital und Coaching. Darüber hinaus ist es unser Ziel, mit Wettbewerben und Auszeichnungen wie dem ACR Start-up-Preis den Entrepreneurial Spirit zu stärken.“

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f Valerie Höllinger und Elisabeth Stampfl-Blaha auf der Bühne, in der Hand den ACR Jahresbericht 2019
g Rita Kremsner, Sonja, Sheikh, Elisabeth Stampfl-Blaha und Valerie Höllinger bei der Übergabe des Austrian Standards Partner Awards auf der Bühne

Der feierlichen Rahmen der ACR Enquete wurde dann auch noch dazu genutzt, der ACR einen Preis zu verleihen. Normen und Standards werden selten mit Innovationen in Verbindung gebracht, doch genau das hat die ACR in ihrem Jahresbericht 2019 getan. Für die spannende und zugängliche Aufbereitung des Themas haben Austrian Standards Geschäftsführerin Elisabeth Stampfl-Blaha und designierte Geschäftsführerin Valerie Höllinger ACR-Geschäftsführerin Sonja Sheikh und stv. Geschäftsführerin Rita Kremsner den Austrian Standards Partner Award überreicht. Vielen Dank für diese Auszeichnung und die damit verbundene Wertschätzung.

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